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<pre>Der längst erforderlichen Aufholjagd dürfte der anstehende Besuch der Bayern naheliegenderweise am allerwenigsten dienlich sein: Infolge der seit Wochen zu konstatierenden Schwächen droht sich nun erstmals auch vor heimischer Kulisse ein erhebliches Leistungsgefälle zu manifestieren.  <p> Obwohl die Sachsen im Herbst noch zu den stärksten Teams der Liga gehörten, konnten sie in der Rückrunde nur selten überzeugen.  <p>  In jenen unseligen vier Spielzeiten der Bundesliga, die der FC Schalke gleichfalls mit drei Niederlagen eröffnete, kam für den Verein schlussendlich nie ein Platz in der obersten Tabellenhälfte herum. <p> Dementsprechend bewegen sich die Siegesquoten an der 2.00-Grenze. Leverkusen ist also Favorit, doch kein ganz großer. Sieht man sich die Trefferhäufigkeit an, wenn die Werkself auf Platz steht, könnte sich eine Over/Under Wette lohnen. <p>  Video: Mainz zeigte gegen den FC Bayern heftige Gegenwehr, musste sich aber am Ende 1:3 geschlagen geben. Leon Balogun und AndrÃ© Ramalho trauerten den vergebenen Chancen ein wenig nach. Es wäre auch mehr drinnen gewesen. (Quelle: YouTube/FSV Mainz 05)  </pre>


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<pre>Hatte es der FC Ingolstadt nach den ersten 5 Spieltagen bereits auf geradezu sensationelle 10 Zähler gebracht, waren die folgenden 5 Runden dann nur für weitaus überschaubare 4 Punkte gut. Die Konkurrenz stellt sich also immer besser auf das zentrale Erfolgsrezept der Oberbayern ein.  <p> Gerade diese beiden Auftritte rufen jedoch in Erinnerung, dass bei allen erkennbaren Fortschritten weiterhin punktueller Nachbesserungsbedarf besteht — als Achillesferse sind nach wie vor insbesondere die Prüfungen in der Fremde auszumachen.  <p>  Dabei ist es allerdings nicht nur kleineren taktischen Anpassungen anzulasten, dass gegen die ohnehin als defensivstark bekannten Kölner kein Durchkommen war; in deutlich stärkerem Maße machte dem FSV schließlich das Fehlen des abgewanderten Yunus Malli zu schaffen. <p> Von der aktuellen Formtabelle werden die noch immer geäußerten Abstiegssorgen sogar als reines Hirngespinst entlarvt. Immerhin ist Freiburg inzwischen bereits seit sechs Heimspielen ungeschlagen — und hat an den letzten zwölf Spieltagen lediglich eine Niederlage kassiert. <p>  Dennoch spricht der Direktvergleich eindeutig gegen die Rheinhessen, die von den bisherigen 24 Bundesliga-Duellen nur vier für sich entscheiden konnten.  </pre> 


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<pre> Die Wettanbieter gehen dennoch von einer knappen Angelegenheit aus. Wir Wettfreunde sehen das ein wenig anders und entscheiden uns eindeutig für einen Tipp auf einen Auswärtssieg der Gladbacher in der Mainzer Opel-Arena.  <p> Entsprechend dankbar werden es die Werks-Kicker zur Kenntnis nehmen, dass sich vor diesen Knüllern mit den Lilien die auswärtsschwächste Mannschaft der Liga angekündigt hat, die bei den bislang absolvierten vier Gastspielen der Saison ausschließlich Fahrkarten schoss.  <p>  Ein solches gab es in den vergangenen fünf Spielen in der Bundesliga überhaupt nur ein einziges Mal. <p>  Der am Ende bereits ziemlich glückliche Sieg gegen den SC Freiburg lässt uns derzeit allerdings vielmehr vermuten, dass Hoffenheim die nächsten Prüfungen nicht ohne nennenswerte Schäden übersteht – gegen die Werkself dürfte das Team nun nur der erste von etlichen Rückschlägen erwarten. <p>  Aufgrund der schwachen Ausbeute der Hoffenheimer in den bisherigen Duellen mit Freiburg ist aber auch die Gäste-Siegquote mit über 2,00 hoch angesiedelt.  </pre>


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<pre> Übrigens: Der FSV holte zu Hause bereits 31 Zähler, mehr als 33 waren es für die Rheinhessen noch nie in einer Bundesliga-Saison.  <p> Zum Glück für die Leipziger, so blieb ihnen das dritte sieglose Liga-Spiel in Folge erspart.   <p> Insbesondere die saft- und kraftlos absolvierte erste Halbzeit vermochte bestes Anschauungsmaterial zu liefern, weshalb den Süddeutschen in den vorherigen fünf Partien nur ein Punktgewinn beschieden war — qualitativ wurden die ersten 45 Minuten auf absoluter Sparflamme abgespult. <p>  Auch am Rhein hat die Leverkusener Krise zu einer einschneidenden Veränderung des Kräfteverhältnisses geführt: Bereits vor dem samstäglichen Heimspiel gegen die Geißböcke steht unverrückbar fest, dass sich der FC Köln zum Ende der Saison vor den Werks-Kickern platziert.  <p> Gleichwohl haben es auch die Hausherren nach wie vor selbst in der Hand, sich ein geruhsames Weihnachtsfest zu sichern: Mit dem jüngsten 2:1 gegen den FSV Mainz wurde schließlich der erste Hopser eines äußerst aussichtsreichen Dreisprungs erfolgreich absolviert.  </pre>


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<pre> Diese Prüfung wurde bravourös gemeistert — am Ende siegten die Augsburger klar mit 3:0. Erstmals kassierten die ansont recht defensivstarken Hessen in dieser Saison drei Tore in einem Spiel!  <p> Dies wird umso deutlicher, wenn ein etwas genauerer Blick auf die bisherigen Ergebnisse geworfen wird: Volle Dreier kamen für die Truppe von Niko Kovac bislang schließlich nur bei den Abstiegskandidaten aus Ingolstadt, Hamburg und Bremen herum.  <p>  Insofern stellt es sich jedoch zumindest als tröstlich heraus, dass auch die gesunden Spieler in absehbarer Zeit nicht an einer Arbeitsüberlastung zu Grunde gehen werden; bis zum April sind die Englischen Wochen selbst für den deutschen Rekordmeister denkbar spärlich gesät. <p>  Die Knappen eben nicht, weswegen nur noch ein Zähler zwischen ihnen und dem Relegationsplatz liegt.  <p> Noch kurioser ist, dass der „Sport-Club“ seit seinem Sieg gegen Gladbach (3:1) keine zwei Punkterfolge mehr hintereinander gelangen.  </pre>


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